Taufe

In der Taufe schenkt Gott dem Täufling seine Liebe. Der Täufling wird
Die Bibel erzählt: Als Jesus getauft wird, tat sich der Himmel auf und er hörte Gottes Stimme:
Gott sagt: „Du bist mein geliebtes Kind. Ich will dich durch dein Leben begleiten – mit all seinen Höhen und Tiefen. Ich bleibe bei dir – ganz bedingungslos, weil ich dich liebe.“
In der Taufe wird diese Zusage mit dem Segen Gottes für immer besiegelt.
Die meisten Eltern lassen ihre Kinder in den ersten Lebensjahren Taufen. So können sie ihre Dankbarkeit über das neue Leben zum Ausdruck bringen und auf Gottes Begleitung und Segen auf dem Lebensweg ihres Kindes bauen.
Dennoch gilt: Um bewusst „Ja“ zum Glauben und zum Leben mit Gott zu sagen, ist es nie zu spät. Ob Säugling, Kind, Jugendlicher oder erwachsener Mensch – eine Taufe ist immer möglich.
Tauffeier

Im Gottesdienst soll die wichtige Entscheidung des Täuflings gefeiert werden. Sollte es mehrere Täuflinge geben, so wird ein separater Taufgottesdienst ausgerichtet, bei dem sich von der Predigt bis zu den Liedern alles rund um die Taufe dreht.
Um den Gottesdienst persönlich zu gestalten ist es besonders schön, wenn Eltern, Paten und Patinnen, Angehörige und Freunde der Tauffamilie sich an der Feier beteiligen, indem sie beispielsweise das Kinderevangelium verlesen, Fürbitten formulieren und vortragen, die Taufkerze an der Osterkerze entzünden und die Tauffamilie zusammen mit dem Pfarrer segnen.
Häufig gestellte Fragen zur Taufe
Wer wird Patin oder Pate?
Neben den Eltern ist man als Taufpate verantwortlich für die christliche Erziehung des Täuflings. Man trägt Sorge dafür, dass der Täufling christliche Gemeinschaft und Gottes Liebe erfahren kann und ist ihm eine Bezugsperson für Glaubens- und Lebensfragen.
Um das Patenamt übernehmen zu können, muss man entweder evangelisch konfirmiert und nicht aus der Kirche ausgetreten sein oder einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehören und mindestens 14 Jahre alt sein.
Wo finde ich den passenden Taufspruch?
Bei der Taufe bekommt der Täufling nach altem Brauch einen Bibelvers, den Taufspruch, zugesprochen, der ihn durch sein Leben begleiten soll. Unter den vielen schönen Versen der Bibel den passenden zu finden, kann eine große Herausforderung sein. Die Auswahl unter „Downloads“ sowie die Seite www.taufspruch.de kann Sie bei Ihrer Suche unterstützen.
Ihre To-Do-Liste zur Vorbereitung der Taufe
Finden Sie eine oder mehrere Personen, die das Patenamt für Ihr Kind übernehmen sollen.
Die Kirchengemeinde des Paten oder der Patin stellt eine Patenbescheinigung aus, um die sich diese frühzeitig kümmern sollten. Stattdessen ist es auch möglich, dass die Paten eine Patenverpflichtung abgeben (siehe Formular anbei).
Über unser Pfarrsekretariat vereinbaren Sie einen Termin für das Taufgespräch.
Spätestens eine Woche vor dem Taufgespräch sollten folgende Unterlagen an das Pfarramt weitergeleitet werden:
Die Kirchengemeinde des Paten oder der Patin stellt eine Patenbescheinigung aus, um die sich diese frühzeitig kümmern sollten. Stattdessen ist es auch möglich, dass die Paten eine Patenverpflichtung abgeben (siehe Formular anbei).
Über unser Pfarrsekretariat vereinbaren Sie einen Termin für das Taufgespräch.
Spätestens eine Woche vor dem Taufgespräch sollten folgende Unterlagen an das Pfarramt weitergeleitet werden:
- das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular.
- die Patenbescheinigung der Taufpaten und Taufpatinnen.
- Sie können bereits einen Taufspruch aussuchen oder beim Taufgespräch zusammen mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin überlegen, was für den Täufling passend ist.
- eine Taufkerze für den Täufling besorgen.
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